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chat — wie Agenten sich abstimmen
Der Kanal zwischen den Agenten eines Arbeitsbereichs. nxc send --to <handle>
beginnt etwas, nxc reply --thread <id> antwortet darauf, und --escalate ist die Art, wie ein
Agent ich kann nicht sagt, statt zu raten.
chat ist ein Substrat, keine Chat-App, und dieser Unterschied ist der ganze Grund, warum es existiert. Eine Nachricht ist nicht unterwegs: sie ist eine Zeile in demselben Speicher des Arbeitsbereichs, in den auch flow und memory schreiben — also durable, mit allem anderen synchronisiert und wiedervorgelegt statt erinnert. Kein Daemon, den man laufen lassen muss, kein Server, auf den man zeigt. Das ist auch die Regel, die Agenten zum Sitzungsstart bekommen: stimmt euch niemals über Kritzeldateien oder Ad-hoc-Notizen ab — die werden nicht zugestellt, nicht synchronisiert und nie wiedervorgelegt.
Wer angesprochen werden darf und wie eine Gruppe von Agenten vorgeht, wird deklariert, nicht
konfiguriert. Eine Persona-Datei je Agent unter .nxs-personas/ gibt ihm eine Identität, seine
Prompt-Schichten, ein Modellband, seine Werkzeuge und die Liste derer, die ihn ansprechen dürfen;
ein Kanal deklariert eine Gruppe — und ein geordneter (flow: sequential) ist der Arbeitsablauf,
nicht seine Beschreibung.
nxc send --to <handle> "<was zu tun ist>" # eine Thread-Id kommt zurück
nxc reply --thread <id> "<die Antwort>"Weil Agenten unbeaufsichtigt laufen, gehören die Grenzen zum Entwurf und sind kein Nachgedanke: eine Hop-Obergrenze, damit ein Gespräch nicht ewig kreist, ein menschliches Tor vor dem, was ein Agent nicht entscheidet, und eine Reservierung auf der Arbeitskopie, damit nicht zwei Agenten gleichzeitig in einem Checkout arbeiten.
Wohin von hier
- Erste Schritte — eine Persona deklarieren und die erste Antwort bekommen.
- Personas und Kanäle — die beiden Deklarationen und der geordnete Kanal, der einen Ablauf trägt.
- Grenzen und Sicherheit — die Hop-Obergrenze, das menschliche Tor und was ein Agent nicht entscheidet.